Masha Qrella

Fr. 21.06. um 21:30 Uhr, Drinnen-Bühne

Pop der allerfeinsten und raffinierten Sorte

"Bei ihr wird das Spreeufer zur US-amerikanischen Westcoast: Masha Qrella macht Pop, der allerfeinsten, schlauesten und intimsten Sorte, welchen Sie mit verbundenen Augen vielleicht ganz woanders verorten wurden. Die Berlinerin schreibt kleine große Hits zum Durchs-Zimmer-Tanzen, fur lange Autofahrten über leere Straßen und fur das Gefuhl, noch irgendwo in der Ferne einen Koffer stehen zu haben." (Gudrun Gut, Monika Enterprise)
Masha Qrella wurde in Ostberlin geboren und wuchs in den Plattenbauten von Marzahn und Lichtenberg auf. Sie hat sich selbst Gitarre beigebracht, Bass, Saxophon und Keyboard. 1997 ist sie Mitbegrunderin der Berliner Instrumentalbands Mina und Contriva und hat erste internationale Erfolge, europaweite Konzert-Touren folgen.
Sie geht viele kunstlerische Kooperationen ein (Film- und Fernsehmusik - zwei Songs weden für Grey’s Anatomy verwendet, sie arbeitet am Theater wie dem "Haus der Kulturen" & dem "Deutschen Theater"), tourt solo als Supportband von Calexico und veröffentlicht über die Jahre stilistisch sehr unterschiedliche Alben.
Dem vielgelobten Album „Keys“ aus 2016 folgte kürzlich die EP „Day after Day“, auf der sie erstmals deutsch singt - im Titelsong vertont sie Textfragmente von Heiner Müller für das Theater „Hebbel am Ufer".

"Es geht auf ihrem fünften und besten Album ums Suchen und Finden, ums Unterwegssein, ohne jemals wirklich anzukommen… Ein Kick, vielleicht der ultimative. Was Keys so gut macht, ist die Tatsache, dass es Qrella gelungen ist, diese Klarheit in all ihrer Ambivalenz in ebenso unkomplizierte Popsongs zu verwandeln. Eine wohltuende, aber auch kompetente und mutige Reduktion aufs Notwendige, das muss man können."
 (Andreas Borcholte, Spiegel)

"Es ist ein Album voller schöner, herzzerreißender Tracks immer ein Hauch anspruchsvoller als es Popmusik oft ist. Es ist, als hätte jemand die introvertierte Sichtweise des Folk in Klanglandschaften übertragen, die in Bowies Berliner Ära gepasst hätten. (Tom Roden, Volture Hound Magazine, US - ein bißchen frei übersetzt)

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