Kunst.Draussen.


2022 gibt es kein KunstZelt (und auch sonst keine Zelte).


Aber einige Projekte und Ausstellungen im Freien.


STERN/QUADRAT


Schaut man von oben auf den Ausstel­lungraum dann sieht die äußere Form wie ein Stern aus und die innere Form (der Ausstel­lungsraum) ist ein Quadrat.


DER STERN rund um den Ausstellungs­ und Chill­ Out­Bereich wird vom Künstlerduo ATE durch ein zusammenhängendes Konzept mit großflächig aufgedruckten Illustrationen gestaltet.


ATE besteht aus zwei Künstlern am Anfang Ihrer 30er inklusive der damit verbundenen Midlife­ Crisis, die sich nicht gesucht, aber gefunden haben. Durch die Liebe zum Essen geeint, stolpern sie seit ein paar Jahren gemeinsam durch Würzburg.

Im Laufe Ihres Studiums belegten sie die selben Kurse und verwirklichten so die ersten gemein­ samen Projekte. Auch die ersten Gehversuche mit Sprühfarbe fanden zusammen statt. 2015 be­schlossen sie unter dem Namen ATE als Kollektiv zu arbeiten. So erledigen Zwei weniger Arbeit als alleine.

Inspiriert durch eine Menge talentierter Künstler:innen (zeitgenössische wie alte) aus den ver­schiedensten Bereichen der Kunst, sowie Bier und Haute Cuisine arbeitet das Duo auf fast allen Oberflächen. Sprühfarbe bietet ihnen dabei die angenehmste und schnellste Möglichkeit ein gro­ßes Ergebnis zu erzielen. Das digitale Arbeiten ermöglicht ihnen auch räumlich getrennt gemein­sam an einem Projekt zu arbeiten.

Seit dem Abschluss des Studiums 2016 konnte die ATE Crew unter anderem auf der Stroke in Mün­chen, dem Artding in Erding, dem Transit Art Festival in Rosenheim, im Liebesbier Hotel in Bay­reuth sowie in vielen Ruinen in diversen Ländern Europas Farbe an die Wand bringen.


DAS QUADRAT ist Ausstellungs­ und auch Chillout­Bereich.

37 Student:innen der Fakultät Gestaltung Würzburg aus dem zweiten und dritten Semester prä­sentieren Auszüge aus Ihren Kursen sowie freie Illustrative Arbeiten.

Die Arbeiten werden auf bedruckten A2 Tafeln im inneren des Quadrats ausgestellt und gewähren spannende Einblicke in die Welt der Illustration.


URBAN LIFE


Ein Quadrat aus dem Stadtplan von Würzburg dient als Ausgangspunkt, um literarische und fotografische Erkundungen des urbanen Raums vorzunehmen und sich in fotografischen Projek­ ten mit Architektur, Mode, sozialem Raum und Stadt zu beschäftigen.

Im Verlauf der Projektarbeit machen die Studie­ renden Recherchen in digitalen und analogen Archiven, um die Schichten hinter dem Sicht­ baren freizulegen, erarbeiten fotografische Aufnahme­ und Präsentationstechniken, lernen verschiedene fotografische Strategien und Posi­ tionen kennen. Eine Herausforderung besteht darin, ausgehend vom Lokalen etwas über die Komplexität der Gegenwart im Allgemeinen mit den Mitteln der Fotografie zu sagen. Die The­menfindung ist dabei bewusst subjektiv.


Es werden Arbeiten aus dem Seminar „Urban Life“ gezeigt (2. Semester, Sommersemester 2022 bei Prof. Johanna Diehl ­ Professorin für Fotografie)


SUBKULTURELLES ZENTRUM


Die Initiative Subkultur ist ein neuer und freier Zusammenschluss von Künstler:innen und Veranstalter:innen. Ein Schwerpunkt ist das Schaffen neuer Freiräume z.B. für subkulturelle Bewe­gungen, die aufgrund ihrer nicht kommerziellen Ausrichtung geschützte Orte brauchen, an denen sie sich frei entfalten können.

Beim U&D entsteht nun ein temporärer Raum ­ genannt „Subkulturelles Zentrum“ ­ das andeutet, was in Würzburg fehlt. Dort können sich Akteure verschiedener Künste während des Wochenendes entfalten und das Publikum ist zur Partizipation einladen.

Das subkulturelle Zentrum besteht aus verschiedenen Räumen und Installationen - wie zum Beispiel dem "Konsensraum" (s. Bild) von babe.engineering.




Hier finden die Besucher:innen auch die interaktive Klanginstallation

_SO_UND:NOW? des Künstler­duos Clasen und Phouthavong zu sehen. In Kollaboration mit den MoNaden e. V. wird das Soundprojekt erstmalig in Würzburg präsentiert und lädt die Besucher:innen dazu ein, in Kontakt zu treten. Denn Musik erklingt nur, wenn die Besucher:innen mitmachen: Durch Handbewegungen können Sounds be­ rührungslos an­ und ausgeschaltet, verändert und manipuliert werden. So entstehen immer wieder neue Soundsphären aus dem Moment heraus.


Hanns Clasen ist Theatermusiker, Sound Desi­gner und kunstanaloger Coach. Er arbeitet an verschiedenen Bühnen im deutschsprachigen Raum, unter anderem am Schauspielhaus Hamburg und dem Wiener Burgtheater.

Mateusz Phouthavong ist Vokalist, Musikver­mittler und Coach. Er ist ehemaliges Mitglied der a cappella Formation Viva Voce und arbei­tete zuletzt für das Netzwerk Amateurmusik zur Unterstützung der Musikverein­Szene. Aktuell ist er u.a. an der Hochschule für Musik in Würzburg tätig und aktives Monaden Mitglied.


MoNaden e. V. Künstler:innenkollektiv und gemeinnütziger Verein zur Förderung von Kunst & Kultur. Die Mitglieder kommen dabei aus den unterschiedlichsten beruflichen Bereichen und sind vorrangig in Würzburg und Berlin zuhause. Angefangen bei der Gestaltung und Dekoration von diversen Fes­ tivals, beleben die MoNaden mittlerweile auch den städtischen Raum mit ihren kreativen Projekten.


Übrigens: Ein Teil der Initiative Subkultur ist das IFAK e.V. Kollektiv, das im mobilen DJ-Wagen des Zappel-Imbiss e.V. den Festival Freitag ausklingen lässt.