Leerraum Pioniere (KunstZelt)

Wir begegnen Kunst.


Freiwillig, zufällig, jedoch meist nur visuell und mit Distanz.


Teure Objekte, die von weitem betrachtet werden dürfen, bereit gestellt uns zu beeindrucken, jedoch nicht zur Interaktion geschaffen wurden. Dies akzeptieren Besucher von Museen und Galerien - aber muss das so sein ? Was wäre, wenn man gemeinsam etwas schafft ? Nur mit den Händen ?


Es gibt säulenartige Kästen mit Öffnungen - darin befinden sich verschiedene Materialien (Papier, Holz, Plastilin, Metal), die die Besucher gemeinsam zu einem Objekt, einer Skulptur formen.

Über den Tag hinweg entstehen so Gruppenarbeiten. Man arbeitet parallel und nacheinander und kann die Ergebnisse der anderen nur mit den Händen erfahren. Am Ende jeden Festivaltages werden die Objekte auch visuell dokumentiert undals Videoinstallation in den Raum projiziert.

Geteilt wird der Bereich der Skulpturenarbeitsplätze durch eine Wand.


Die Gäste kommen während der Konzerte oder in den Biergärten ins Gespräch. Das aber in der Regel ebenso körperlich distanziert, wie traditionelle Kunstbetrachtung funktioniert - dies wollen wir aufbrechen. Eine hohle Wand in die beidseitig Löcher eingefräst sind, bietet Raum für Berührungen der Hände, Begegnungen von Menschen - die aber ebenso wie die gemeinsam gestalteten Kunstwerke unsichtbar sind (weil sie sich ja auf der gegenüberliegenden Seite der „Mauer“ befinden). So wird das Festival zusätzlich zu auditiven Einflüssen der Bands, optischen Eindrücken durch Menschenmasse, Dekoration, Bühnenshow und Würzburg als Kulisse des Ganzen, um einen Sinn erweitert.


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Hier geht's zu den anderen Programmpunkten im und um's KunstZelt:

Georgios Laios

pics4peace

Bergwerk/FH Gestaltung

Benny Brückner UUD ff. & MoNaden